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Newsletter September 2026


Liebe Leserinnen und Leser

Mit der Aktionswoche "endlich.menschlich.luzern." erhält das Lebensende einen Platz im öffentlichen Raum und im gesellschaftlichen Bewusstsein - wir laden alle ein, ins Gespräch zu kommen.

Die KLV-Revision per 1.1.2027 stärkt die Mobile Palliative Care und macht Anpassungen beim mobilen spezialisierten Palliativdienst Palliativ Plus im Kanton Luzern notwendig.

Mit Ihrer Teilnahme an wichtigen Studien können Sie dazu beitragen, dass die Palliative-Care-Versorgung weiterentwickelt wird und die Bedürfnisse von Menschen in einer palliativen Situation besser berücksichtigt werden.

Entdecken Sie mehr in diesem Newsletter. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Ihr Team von Palliativ Luzern

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Palliativ Luzern


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Die Woche zum Leben mit dem Tod -
Luzern spricht über das, worüber oft geschwiegen wird

Die Aktionswoche "endlich.menschlich.luzern." lädt dazu ein, sich mit Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Nicht als Tabuthemen, sondern als Teil dessen, was uns alle verbindet - offen, persönlich und mitten in Luzern. Vom 22. Oktober bis 1. November 2026 schafft Palliativ Luzern Raum für Begegnungen, Gespräche und neue Perspektiven.

Ein Filmabend, um Einblick in Nahtoderfahrungen und visionäres Erleben am Lebensende zu erhalten? An einem Gespräch erfahren, wie die tägliche Konfrontation mit Leben und Tod den Blick eines Herzchirurgen auf das Leben verändert? Einem Vortrag folgen und entdecken, was der frühere Umgang mit den Toten uns über die Gesellschaft von damals und heute verrät? Oder aus erster Hand erleben, wie vielfältig Bestattungen heute gestaltet werden können?

Wir freuen uns, Sie an den öffentlichen Veranstaltungen willkommen zu heissen. Die meisten Anlässe sind kostenlos. Für einige Veranstaltunngen ist eine Anmeldung via Website erforderlich.

Alle Veranstaltungen, Infos und Anmeldung

Flyer
 

Die Aktionswoche ist Teil eines national koordinierten Programms, das zeitgleich in insgesamt zehn Kantonen umgesetzt wird.

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Erhöhung des OKP-Beitrags für Pflegeleistungen der spezialisierten Palliative Care

Das Eidg. Departement des Innern (EDI) hat am 12. Juni 2026 eine Änderung der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) im Bereich Palliative Care verabschiedet. Ab dem 1. Januar 2027 wird die OKP neu spezifische Beiträge an spezialisierte Pflegeleistungen vergüten.

Diese Entwicklunngen schaffen neue Anforderungen, aber auch Möglichkeiten für die zukunftige Ausgestaltung des spezialisierten mobilen Palliative-Care-Diensts Palliativ Plus im Kanton Luzern. Die notwendigen Änderungen bedingen eine nähere Abstimmung mit den zuständigen Entscheidungsträgern und den beteiligten Leistungserbringenden. Palliativ Luzern in engem Austausch mit ihnen und arbeitet intensiv an der strategischen Weiterentwicklung der spezialisierten Palliativpflege in unserem Kanton. Wir halten Sie im nächsten Newsletter auf dem Laufenden.


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Palliative Geriatrie

Die modularen Impulsveranstaltungen von Curaviva Luzern und Palliativ Luzern haben sich mittlerweile fest etabliert und erfreuen sich in den Pflegeheimen grosser Beliebtheit. Mit jährlich 10 bis 15 Durchführungen stossen die Module auf eine kontinuierliche Nachfrage und bestätigen ihren hohen Praxisbezug. Die positive Resonanz freut beide Organisationen und motiviert sie, die Module künftig weiterzuentwickeln.

Auch im Jahr 2027 bieter Palliativ Luzern in Kooperation mit Curaviva Luzern modulare Impulsveranstaltungen zu folgenden Themen an:

  1. Grundlagen der Palliativen Geriatrie. Wenn aus kurativ zunehmend palliativ wird.
  2. Ermittlung des palliativen Behandlungsbedarfs - Schmerzen und Symptome erfassen, behandeln und lindern.
  3. End-of-Life-Care und Betreuung in der Sterbephase.
  4. Entscheidungsfindung und gesundheitliche Vorausplanung (Advance Care Planning).
  5. Netzwerk - interprofessionelle und setting-übergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit.
  6. Support für Angehörige.
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Für Sie gelesen


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Herzliche Gratulation zur erneuten Anerkennung!

Das Kompetenzzentrum Palliative Care am Luzerner Kantonsspital Luzern darf einen besonderen Erfolg feiern: Die erneute Anerkennung als ESMO Designated Center of Integrated Oncology and Palliative Care 2027-2029 wurde erfolgreich erlangt.

Diese erneute Anerkennung ist eine wertvolle Bestätigung der kontinuierlich hohen Qualität, der ausgewiesenen fachlichen Kompetenz und des grossen Engagements des gesamten Teams unter der Leitung von Dr. med. Beat Müller. Sie unterstreicht die nachhaltige Qualität der geleisteten Arbeit und zeigt, dass höchste Anforderungen nicht nur erfüllt, sondern gelebt und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Wir gratulieren dem gesamten Team herzlich zu diesem Erfolg und danken allen Beteiligten für ihren engagierten und wertvollen Einsatz.


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Mitmachen: Studie zu LGBTQIA+ in Hospiz und Palliative Care

Wie gut ist die Hospiz- und Palliativversorgung auf die Bedürfnisse von LGBTQIA+ Personen eingestellt? Welche Erfahrungen machen Fachpersonen - und wo gibt es noch Unsicherheiten oder Unterstützungsbedarf? Genau das möchte eine deutschsprachige Studie "LGBTQIA+ & Palliative Care" herausfinden. Dafür brauchen die Forschenden Ihre Erfahrungen aus der Praxis!

Wer kann teilnehmen?
Die Studiengruppe "Queer-HosPal-DACH" lädt Fachpersonen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz ein, die in Hospiz- und Palliativeinrichtungen oder in anderen Bereichen tätig sind, in denen Sterben und Lebensende eine Rolle spielen - z.B. in Kliniken, Pflegeheimen oder ambulanten Einrichtungen - ihre Perspektive einzubringen. Dies unabhängig davon, wie viel oder wenig Erfahrung Sie bisher mit LGBTQIA+ Personen in Ihrer beruflichen Praxis gemacht haben.

15-20 Minuten für mehr Wissen und eine bedürfnisgerechte Versorgung
Die Teilnahme erfolgt über einen anonymmen Online-Fragebogen und ist bis zum 30. November 2026 möglich.

Weitere Informationen zur Studie

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme - und auch darüber, wenn Sie die Studie Kolleginnen und Kollegen sowie in Ihren Netzwerken weiterleiten.

Jetzt an der Studie teilnehmen

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Mitmachen: Studie zu assistiertem Suizid in der Palliative Care

Es gibt noch begrenzte Forschung, die die spezifischen Rollen von Fachpersonen in der Palliative Care im Umgang mit Anfragen von assistiertem Suizid beschreibt.

Um diese Lücke zu schliessen, hat die Europäische Gesellschaft für Palliative Care (EAPC) die Taskforce "Rolle von Fachpersonen der Palliative Care bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen, die einen assistierten Suizid anstreben oder in Anspruch nehmen" unter der Leitung von Prof. Claudia Gamondi des CHUV Lausanne eingesetzt.

Die Taskforce lädt Fachpersonen in der Palliative Care ein, an einer internationalen Umfrage teilzunehmen.

Wer kann teilnehmen?
Die Teilnahme ist anonym und steht allen Fachpersonen in der Palliative Care offen - unabhängig davon, wie viel Erfahrung sie mit dieser Frage haben. Die Bearbeitungszeit beträgt 15-20 Minuten.

Weitere Informationen zur Studie

Mit der Annahme der Motion Muff durch den Luzerner Kantonsrat am 30. März 2026 und der gesetzlichen Verankerung des assistierten Suizids in den Luzerner Spitälern und Pflegeheimen gewinnt die Frage, wie Fachpersonen mit Anfragen nach assistiertem Suizid umgehen, zunehmend an Bedeutung. Ihre Teilnahme an dieser Studie ist daher wichtig. Gerne dürfen Sie diese an Kolleginnen und Kollegen und Ihren Netzwerken weiterleiten.

 

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Patientenverfügung und Islam: Was ist wichtig?

Wie sind künstliche Ernährung, Beatmung oder Schmerztherapie aus medizinischer, rechtlicher und islamischer Sicht einzuordnen? Welche Rolle spielen Selbstbestimmung, Fürsorge und der verantwortungsvolle Umgang mit dem eigenen Leben?

Die Eugen Biser Stiftung hat eine Handreichung kürzlich dazu veröffentlicht. Sie schafft Verständnis für die besonderen Fragestellungen muslimischer Patientinnen und Patienten und fördert den Dialog zwischen Medizin, Recht und Religion.

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Wenn Intensivmedizin und Palliativversorgung zusammenspielen

Intensivstationen betreuen zunehmend Patientinnen und Patienten mit komplexeren Krankheitsverläufen sowie mit lebenslimitierenden Erkrankungen. Trotz der vorliegenden Evidenz zur Wirksamkeit von Modellen zur Integration der Palliativversorgung auf Intensivstationen sind die spezifischen Merkmale einer solchen Integration bislang unzureichend beschrieben und verstanden.

Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit ist der Frage nachgegangen, wie Palliative Care besser in der Intensivmedizin integriert werden kann.

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Agenda

Die Agenda auf unserer Website informiert Sie über die zu beachtenden Veranstaltungen und Fortbildungen im bereich Palliative Care. Eine Reihe spannender Anlässe wartet auf Sie.

Zur Agenda

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