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Werte Leserinnen und Leser


von Herzen wünsche wir Ihnen frohe Festtage und einen guten Start in ein gesundes, erfülltes und glückliches neues Jahr. Zum Jahresabschluss haben wir für Sie verschiedene wichtige Hinweise zur Betreuung und Begleitung von Schwerkranken und ihren Angehörigen zusammengestellt.

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Welt-Hospiz- und Palliative-Care-Tag

Am Welt-Hospiz- und Palliative-Care-Tag vom 13. Oktober 2018 hat Palliativ Luzern an vier Standorten in unserem Kanton moderierte Gespräche zum Thema „Wünsche in Worte kleiden – den letzten Lebensabschnitt gestalten“ angeboten. Fachpersonen haben die Fragen der 140 Besucherinnen und Besucher beantwortet und Informationsmaterial zu Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag, Anordnungen für den Todesfall, Testament und Organspende zur Verfügung gestellt. Palliativ Luzern hat zu diesen Fragen Informations­material erarbeitet und eine Übersicht gängiger Patientenverfügungen erstellt.

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Neue SAMW-Richtlinien zum «Umgang mit Sterben und Tod»

Am 25. Oktober 2018 hat die Ärztekammer der FMH entschieden, dass die überarbeiteten Richtlinien zum «Umgang mit Sterben und Tod» der SAMW nicht in den Anhang der Standesordnung übernommen werden. Die FMH begründet ihren negativen Entscheid damit, dass die Richtlinien «unerträgliches Leiden» als Voraussetzung für die Suizidhilfe definieren. Dies sei ein unbestimmter Rechtsbegriff, aus dem für die Ärzteschaft eine grosse Rechtsunsicherheit resultiere. Die SAMW nimmt sich Zeit, die Folgen des Entscheids sorgfältig zu analysieren.

Zu den Richtlinien und zu weiteren Informationen

«Umgang mit Sterben und Tod» - Rechtliche Aspekte

Die rechtlichen Überlegungen zu diesem Entscheid werden in einem Artikel in der Schweiz. Ärztezeitung von M. Barnikol unter dem Titel „Die Regelung der Suizidbeihilfe in den neuen SAMW-Richtlinien“ zusammengefasst.

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Mein Arzt, mein Sterbehelfer?

Gehört Beihilfe zu Suizid zu den Aufgaben eines Arztes? Die überarbeiteten Richtlinien «Umgang mit Sterben und Tod» der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) stürzen die Ärzte in ein Dilemma: jeder, der «unerträglich leidet» soll neu Anspruch auf Sterbehilfe haben. Die Club Sendung des Schweizer Fernsehens vom 25. September 2018 ist den neuen Richtlinien gewidmet.

Zur Sendung

Palliative Care bei Menschen mit Demenz

Demenz ist eine unheilbare und letztlich tödliche Krankheit; entsprechend sind für die Betreuung dieser Patienten auch palliativmedizinische Kompetenzen nötig, die an die besonderen Herausforderungen dieser Patientengruppe adaptiert sind. Der Geriater und Palliativmediziner Roland Kunz fasst die wesentlichen Aspekte zusammen.

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Lebensende mit Demenz

Das Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich hat einen neuen Leitfaden für Angehörige erarbeitet. Der Leitfaden bietet zahlreiche Denkanstösse für alle, die im direkten Lebensumfeld, im Heim, auf Ämtern, in Spitälern, an Bushaltestellen oder in Läden mit Demenzkranken zu tun haben.

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Und nachfolgend noch einige Hinweise auf Zahlen, die Sie interessieren könnten:

Welche Betreuung leisten Alters- und Pflegeheime im Kanton Luzern?

LUSTAT hat kürzlich statistische Angaben zu den Alters- und Pflegeheimen im Kanton veröffentlicht. Erst im hohen Alter leben Betagte häufiger im Heim als zu Hause. 4 von 10 Heimeintritte waren im Jahr 2017 Kurzaufenthalte. Ein Langzeitaufenthalt dauerte im Durchschnitt 2,7 Jahre.

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Spitex-Leistungen im Kanton Luzern

Die Spitex-Organisationen und selbständige Pflegefachpersonen leisteten im Jahr 2017 im Kanton Luzern knapp 4 Prozent mehr Stunden in der Pflege oder der Hauswirtschaft/Sozialbetreuung als im Vorjahr. 19 Prozent der Luzerner Bevölkerung im Alter ab 80 Jahren beziehen ambulante Pflege. Dies geht aus der Statistik von LUSTAT hervor.

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Mehr Pflege zu Hause und stagnierende Zahl von Betreuten in Alters- und Pflegeheimen in der Schweiz

Dies geht aus der Statistik der Hilfe und Pflege zu Hause (Spitex) und der Statistik der sozialmedizinischen Institutionen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

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Die Kunst der Begleitung

Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen arbeiten oft im Hintergrund. Mit diesem Buch treten sie aus dem Schatten. Hospizbegleiterinnen erzählen Geschichten aus ihren Begleitungen. Sie praktizieren eine eindrucksvolle Kunst, finden Zugang zu völlig fremden Menschen, bauen Brücken und Beziehungen zu Personen, Familien und Freundinnen in der oft schmerzhaften letzten Lebensphase.


Patrick Schuchter, Michaela Fink, Reimer Gronemeyer, Andreas Heller: Die Kunst der Begleitung

der hospiz verlag, Esslingen 2018 (ISBN: 978-3-946527-23-7)

Woran um Himmelswillen sollen wir noch sterben?

Kaum einer hat sich in den letzten Jahren so intensiv und kritisch mit den Fragen des Älterwerdens auseinandergesetzt wie der Berner Schriftsteller, Musiker, Kulturpolitiker und langjährige Radiomann Urs Frauchiger. Seine Essays sind aufgeklärte Versuche, dem eigenen Leben im Alter den Spiegel vorzuhalten: ohne Sentimentalität, ohne Selbstmitleid, aber mit klugen Gedanken, offen und mit einer Ehrlichkeit, die wir uns alle gerade dann wünschen, wenn andere unbekümmert und gedankenlos von den «Grauen Panthern» sprechen.


Urs Frauchiger: Woran um Himmelswillen sollen wir noch sterben?

Verlag elfundzehn 2017 (ISBN-13: 9783905769494)

Reden über Schmerz

Das neue Buch von Elena Ibello und Anne Rüffer beleuchtet die vielen Facetten des Schmerzes – ob körperlicher, seelischer, psychischer oder spiritueller Natur – vor allem aus der Sicht der Palliative Care.


Elena Ibello, Anne Rüffer: Reden über Schmerz.

rueffer & rub Sachbuchverlag 2018 (ISBN 978-3-906304-22-9)


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«Sie müssen keine Angst haben»

Am 30. Januar 2019 organisiert Caritas Luzern eine Tagung zum Umgang mit Angst und Wut im Sterbeprozess

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Für sich und andere sorgen

Zwischen 2019 und 2021 organisieren die Dienststelle Soziales und Gesellschaft und das Programm «Gesundheit im Alter» der Dienststelle Gesundheit und Sport in Zusammenarbeit mit Fachorganisationen jährlich eine Veranstaltungsreihe für Angehörige, die ihre Familienmitglieder betreuen und pflegen. Die erste Veranstaltung findet am 14. Februar 2019 statt.

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Nachdenken über Sterben, Tod und Trauer

Caritas Luzern lädt am 18. Februar 2019 ein, sich mit Roland Neyerlin zu den Themen Sterben, Abschied und Tod auszutauschen.

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Schweizerischen Tagung für Spiritual Care im Gesundheitswesen

Am 23. März 2019 findet die dritte Gesamtschweizerische Tagung in Basel statt. Sie legt den Schwerpunkt auf die konkrete Umsetzung von Spiritual Care im klinischen Kontext.

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Urteilsfähigkeit

Die Urteilsfähigkeit ist im medizinischen Alltag von grundlegender Bedeutung. Nur eine urteilsfähige Patientin kann rechtswirksam in eine medizinische Behandlung einwilligen oder ihren Willen im Voraus in einer Patientenverfügung festhalten. Das Vorhandensein von Urteilsfähigkeit ist somit ein entscheidender Faktor zur Abgrenzung zwischen Selbst- und Fremdbestimmung. Die Schweizerische Akademie der medizinischen Wissenschaften SAMW hat zu diesem Thema Richtlinien unter dem Titel „Urteilsfähigkeit in der medizinischen Praxis“ veröffentlicht und mit einem Fragebogen zur Evaluation der Urteilsfähigkeit ergänzt.

Zu den Richtlinien

Zum Fragebogen

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