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Liebe Leserinnen und Leser


Zwei Themen stehen im Fokus dieses Newsletters: die Förderung der spezialisierten mobilen Palliative Care und der integrierten palliativen Versorgung in unserem Kanton. Wir machen Sie ebenso auf weitere Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene sowie auf kommende Veranstaltungen aufmerksam.


Wir wünschen Ihnen gute Lektüre und grüssen Sie herzlich


Ihr Team von Palliativ Luzern
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Spezialisierter mobiler Palliative-Care-Dienst für den Kanton Luzern

Im Herbst 2020 wurde vom Kantonsrat die Teilrevision des Gesundheitsgesetztes angenommen und damit die rechtliche Grundlage für die Einführung eines spezialisierten mobilen Palliative-Care-Dienstes SMPCD für den ganzen Kanton geschaffen. Inzwischen haben Vertretungen des Kantons, des Verbands Luzerner Gemeinden (VLG) und der Stadt Luzern den Projektauftrag erarbeitet. Im Rahmen der nächsten Ausgaben dieses Newsletters werden wir Sie über die weiteren Entwicklungen informieren.


Förderung regionaler Palliative-Care-Netzwerke

Palliative-Care-Netzwerke gründen auf der gemeinsamen Absicht, eine angemessene und integrierte palliative Versorgung vor Ort sicherzustellen. Um dieses Ziel umzusetzen, hat Palliativ Luzern das Konzept «Förderung regionaler Palliative-Care-Netzwerke im Kanton Luzern» erarbeitet. Das Konzept gibt eine gemeinsame Grundlage für den Aufbau und die weitere Entwicklung der regionalen Netzwerke und unterstützt damit eine koordinierte Palliative-Care-Basisarbeit im Kanton Luzern. Das Konzept ist unter diesem Link einsehbar.

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Generalversammlung 2021

Aufgrund der angespannten Corona-Situation findet unsere diesjährige Generalversammlung – mit Statutenrevision und Ersatzwahlen - schriftlich statt. Die Abstimmungs- und Wahlergebnisse sind ab dem 5. Mail 2021 auf unsere Website einsehbar. Unser Jahresbericht 2020 kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

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Häufigste Todesursachen bleiben im Jahr 2018 stabil – assistierter Suizid nimmt stark zu

Im Jahr 2018 starben in der Schweiz 67 088 Personen und damit 0,2% mehr als im Vorjahr. Die häufigsten Todesursachen waren wie im Jahr 2017 Herz-Kreislauf-Erkrankungen (30,7%) und Krebserkrankungen (25,9%). Die Häufigkeiten der Todesursachen haben sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Eine Ausnahme stellen die assistierten Suizide dar. Mit einem Anstieg von 17% gegenüber dem Vorjahr machen die assistierten Suizide im 2018 1,8% aller Todesfälle in der Schweiz aus.

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Hospitalisierung von Betagten im letzten Lebensjahr

Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium hat in einer Studie die Zahl der Hospitalisierungen von älteren Personen im letzten Lebensjahr in der Schweiz untersucht. Zuhause lebende Personen werden in ihrem letzten Lebensjahr in allen Kantonen häufiger hospitalisiert als Personen in Alters- und Pflegeheimen. Die Studie liefert neue Erkenntnisse zu den Zusammenhängen zwischen Hospitalisierungen und Langzeitpflegepolitik.

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Für Hausärzte: ambulante Betreuung von COVID-19-Patientinnen und Patienten

mediX hat einen übersichtlichen Leitfaden für Hausärztinnen und Hausärzten erarbeitet. Er soll helfen, die Behandlung und Betreuung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten, die keine Hospitalisierung wünschen, besser zu gestalten.

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Corona-Krise: erste Ergebnisse der Situation von älteren Menschen und von Menschen in Heimen

Das Forschungs- und Beratungsunternehmen INFRAS hat im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit BAG die Situation von älteren Menschen und Menschen in Alters-, Pflege- und Betreuungsinstitutionen während der Corona-Pandemie untersucht. Erste Ergebnisse sind im März 2021 veröffentlicht worden.

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Tod und Trauer im vergangenen Corona-Jahr: eine Ethikerin und ein Palliativmediziner im Gespräch

In der Corona-Krise sind Tod und Trauer in unserer Gesellschaft präsenter geworden. Das Polit-Forum Bern hat die Medizinethikerin Ruth Baumann-Hölzle und den Palliativmediziner Steffen Eychmüller zu einem Gespräch eingeladen. Die Aufzeichnung der online-Veranstaltung ist hier einsehbar.

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Positionspapier zur Sterbehilfe

Die Stiftung Dialog Ethik hat eine neue Auflage ihres Positionspapiers zum Thema Sterbehilfe veröffentlicht. Die neue Version fokussiert auf den gesellschaftlichen Umgang mit der Suizidbeihilfe aus einer sozialethischen Perspektive.

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Evaluation der Urteilsfähigkeit

Die Schweizerische Akademie der medizinischen Wissenschaften SAMW hat im Jahr 2019 die Richtlinien «Urteilsfähigkeit in der medizinischen Praxis» und das Hilfsmittel U-Doc erarbeitet, um Gesundheitsfachpersonen bei der Evaluation der Urteilsfähigkeit zu unterstützen. Ein Artikel, der kürzlich in Primary und Hospital Care erschienen ist, illustriert die Anwendung dieser Instrumente anhand von Fallbeispielen.

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Covid-19-Impfung – wer entscheidet nach welchen Kriterien?

Die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz hat ein Merkblatt erarbeitet, um die Entscheidung bei der Covid-19-Impfung bei urteilsunfähigen Menschen zu unterstützen.

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Palliative Care für vulnerable Patientengruppen

Um den Zugang von Kindern, Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung, Menschen mit psychischer Erkrankung sowie Menschen mit Migrationshintergrund zu Palliative-Care-Angeboten zu verbessern, hat die Plattform Palliative Care des Bundesamts für Gesundheit BAG ein Konzept erarbeitet.

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Neue WHO-Leitlinien zum Umgang mit chronischen Schmerzen bei Kindern

Die neuen WHO-Leitlinien sind im Dezember 2020 erschienen. Sie verfolgen einen biopsychosozialen Ansatz und empfehlen neben pharmakologischen zum ersten Mal physische und psychologische Therapien.

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Palliative Care in Zeiten von Corona

Careum Weiterbildung organisiert am 28. April 2021 ein Webinar zu diesem Thema.

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Pädiatrische Palliative Care

Das Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales Thurgau organisiert einen Lehrgang «Pädiatrische Palliative Care B1» mit Beginn am 4. Mai 2021.

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Eigene Vorsorge mit dem Docupass

Am 11. und 18. Mai 2021 sowie am 8. und 15. Juni 2021 organisiert Pro Senectute Luzern einen Workshop zum Thema.

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Informationsabend Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag

Um die Erstellung dieser Vorsorgedokument zu unterstützen, organisiert das Schweizerische Rotes Kreuz des Kantons Luzern am 17. Mai 2021 einen Informationsabend.

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Vom Leben und Sterben im Alter

Am 28. Mai 2021 organisiert das Forum Gesundheit und Medizin eine öffentliche Tagung zum Thema.

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Mit dem Verlust leben lernen

Vom 28. bis 30. Mai 2021 organisiert Lebensgrund Luzern ein Trauerseminar für Menschen, die einen Todesfall oder einen Verlust erlebt haben.

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Summer School Palliative Medicine 2021

Die diesjährige Summer School von palliative ch findet am 16. und 17. Juni 2021 im Campus Sursee statt.

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Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF)

Am 24. Juni 2021 organisiert die Spitex der Stadt Luzern einen Kurs zum Thema. Beleuchtet werden Beweggründe, Voraussetzungen, Verlauf, pflegerische-therapeutische Aspekte in der Begleitung des FVNF und Erleben der Beteiligten.

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Sterbebegleitung – Informationsabend

Caritas Luzern organisiert am 28. Juni 2021 einen Informationsabend zum Grundkurs in Sterbebegleitung. Anmeldungen sind unter folgendem Link möglich.

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Autonomie im «Leben bis zuletzt»

Das Forum Gesundheit und Medizin organisiert am 9. Juli 2021 eine Tagung anlässlich des Buchs «Über selbstbestimmtes Sterben» von Roland Kunz und Heinz Rüegger.

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